Das 3D-Modell zeigt den Untergrund deines Kantons als Stapel von Gesteinsschichten — von der Geländeoberfläche bis rund zehn Kilometer in die Tiefe.
| am Computer | am Tablet | was passiert |
|---|---|---|
| ziehen | ein Finger | drehen |
| Mausrad | zwei Finger auf/zu | näher / weiter weg |
| rechte Taste ziehen | zwei Finger schieben | verschieben |
Links im Bedienfeld stehen die Gesteinsschichten. Das Auge blendet eine Schicht aus — so schaust du in die Tiefe. Ein Klick auf den Namen öffnet den Steckbrief mit Bild, Alter und Links zum Weiterlesen.
Der Untergrund ist von Anfang an aufgeschnitten — wie ein angeschnittener Kuchen. Mit dem Regler in der Leiste unten fährst du die Schnittfläche durch den Kanton und schaust an jeder Stelle hinein.
Der Treppenschnitt ist auf 1 Kilometer je Stufe eingestellt: jede tiefere Schicht tritt eine Stufe weiter hervor, so siehst du alle nebeneinander statt hintereinander. Zieh den Regler weiter auf oder ganz nach links, wenn du den geraden Schnitt sehen willst.
Fixieren hält den Schnitt an Ort und Stelle, während du das Modell drehst — dann kannst du die Treppe auch von der Seite anschauen. Mit X schaltest du den Schnitt ganz aus und siehst den Kanton als geschlossenen Block.
Die Schichten sind dünn im Vergleich zur Fläche eines Kantons. Damit man überhaupt etwas sieht, ist die Tiefe zweifach gestreckt. Mit dem Regler Tiefe strecken unter Darstellung übertreibst du noch mehr — oder stellst auf 1× und siehst die echten Verhältnisse.
Unter Landkarte darüberlegen wählst du Landeskarte, Luftbild oder Gelände. So findest du dein Dorf, deinen See oder dein Schulhaus wieder.
Unter Orte finden tippst du einen Ortsnamen — dein Dorf, einen Berg, den Bahnhof. Der Ort bekommt eine Nadel ins Gelände, und du kannst beliebig viele weitere dazustecken. Der Knopf Schnitt neben einer Nadel schneidet den Untergrund genau dort auf; drehst du dann die Kamera, bleibt der Schnitt an dieser Stelle stehen. Suchst du schon auf der Startseite einen Ort, steckt die Nadel beim Öffnen des Modells bereits dort.
Unter diesem Titel schaltest du Dinge dazu, die wirklich im Untergrund stecken: Erdbeben, tiefe Bohrungen, das geplante Tiefenlager, Tunnel und die Seetiefen. Halte den Zeiger auf ein Objekt — ein Kästchen sagt dir, was es ist. In der Liste darunter kannst du eines auswählen: es leuchtet gelb auf und die Ansicht fliegt hin. Bei den Tunneln markieren weisse Kugeln mit farbigem Kranz Anfang und Ende, also die Portale.
Oben im Menü kommst du zum Erdglobus. Dort schneidest du mit denselben Werkzeugen — entweder mit einer Ebene, oder du nimmst wie im Schulbuch ein Kuchenstück heraus. Mit der Treppe wird jede tiefere Schale ein Stück weiter aufgeschnitten, so siehst du alle fünf auf einmal.
Die Geländeoberfläche und die Karten stammen von swisstopo, dem Landesvermessungsamt — die sind echt. Die Oberflächengeologie kommt aus der geologischen Karte der Schweiz.
Wie die Schichten tief unten genau verlaufen, weiss man nur dort, wo gebohrt wurde. Fachleute berechnen den Rest dazwischen. In dieser Lernversion ist dieser Teil vereinfacht und teilweise erfunden: zum Verstehen gut, für einen Bauplan untauglich.
Ein Stück der Tiefe ist aber echt gemessen: swisstopo weiss heute ziemlich genau, wo unter dem lockeren Boden der feste Fels beginnt. Im Mittelland kennt man zusätzlich mehrere tiefe Grenzflächen und die Bruchflächen, an denen das Gestein gerissen ist. Beides steckt in diesen Modellen.
In den Alpen gibt es solche Messungen noch nicht. Dort ist unter dem Fels alles erfunden — es sieht plausibel aus, ist aber geraten.
Welche echten Flächen im Modell deines Kantons stecken, zeigt der Info-Knopf oben im Modell.
| Taste | Aktion |
|---|---|
| L | Schnitt festhalten |
| X | Schnitt aus- und wieder einschalten |
| 0 | ganzes Modell ins Bild |
| R | Ansicht gerade ausrichten |
| Esc | Steckbrief schliessen |